Strafanzeige (Naturschutz)

Hallo

zur besseren Übersichtlichkeit für alle die diese Unterlagen in den nächsten Tagen brauchen veröffentliche ich jetzt hier noch mal gesammelt die Informationen die in meiner Strafanzeige eine Rolle spielen. Der Polizei leite ich diesen Link zu, damit die heute erstellten Dokumente für die Ermittlungen zur Verfügung stehen.

Zunächst meine Anzeige:


Da ich mit der fehlenden Intensität mit der dieses Strafverfahren meiner Ansicht nach verfolgt wurde nicht einverstanden bin habe ich nachstehende Dienstaufsichtsbeschwerde an das Nds. Justizministerium gerichtet:

Nachdem die Polizei vor Ort diese Strafanzeige als „Ente“ bezeichnet hatte habe ich folgenden Brief an die Staatsanwaltschaft geschrieben:

Brief an Staatsanwaltschaft

In der Zwischenzeit habe ich ferner zwei „offene Briefe“ an Beteiligte geschrieben, in denen ich auch mein weiteres Vorgehen darstelle.

Am Samstag:

offener Brief 01

(hier geht es vor allem um die Anzeige an sich)

Am Sonntag

offener Brief 02

(hier geht es vor allem an die Anforderungen an eine korrekte Ermittlungsarbeit)

Sachdienliche Hinweise für die Ermittlungsbehörden:

Da der Einsatzleiter am Samstag die Meinung vertrat, dass er zu Beweissicherungszwecken keine Notwendigkeit sieht, das Wegschaffen von Bäumen unverzüglich zu unterbinden, kam es in der Folge genau zu solchen Arbeiten. Dazu mehr in den untenstehenden Kommentaren. Dort werde ich ab sofort sachdienliche Hinweise der Bevölkerung veröffentlichen, und ich fordere von den Ermittlungsbehörden, dass sie denen nachgehen – und zwar nicht erst in 10 Tagen (so lange hat die Beantwortung meiner Anzeige gedauert).

Ich kündige hiermit an, dass man fortgesetzte Untätigkeit trotz eindeutiger Hinweise nicht hinnehmen werde. Auf § 258 und § 258a StGB weise ich ausdrücklich hin.


Nun aber zu den sachdienlichen Hinweisen … siehe nachstehende Kommentare!


5 Replies to “Strafanzeige (Naturschutz)”

  1. Zur Frage der Eilbedürftigkeit und der Notwendigkeit von Sofortmaßnahmen schreibt Dr. Wolfgang Büchs heute gegen 15 Uhr:

    Die Belege und Mitteilungen von Dr. Büchs habe ich auf seinen Wunsch hier herausgenommen.

  2. Wenn Ihr mit „rechte Maustaste/Grafikanzeigen“ das Bild vergrößert sieht man die Details oft besser. Danach auf „zurück“ …
    Das meines Erachtens wichtigste Bild des heutigen Tages ist von Andreas Genzel. Es zeigt einen Baumstumpf wo der Harvester so exakt die grüne Linie zum Sägen genutzt hat, dass man fast schon von Vorsatz ausgehen muss. Auch die Spuren unterhalb der Schnittstelle sprechen dafür, dass man hier versucht hat die entscheidende Markierung nachträglich zu entfernen. Was man auf dem Bild nicht sieht: Diese Spuren führen einmal rundherum. Auffällig bei diesem Exemplar übrigens auch die Höhe (ca. 1,70 Meter) in der gesägt wurde. Alle anderen Bäume wurden viel tiefer abgesägt. War die Markierung dafür ein Grund?



    An fast gleicher Stelle fotografiert von Tatjana Jenzen, die die Details zu diesem (oder einem ähnlichen) Fall noch besser zeigen:




  3. Das zweite Bild stammt von Herrn Behr (Kontaktdaten liegen hier vor) und zeigt einen gefällten, markierten Baum, in dessen Fuß man Höhleneingänge erkennt. Ab hier verlinke ich die Bilder nur. Wer mag kann sie gern downloaden – aber die Ladezeiten der Webseite waren zum Schluß aufgrund der vielen Bilder sehr lang.

    http://data.querumer-forst.de/dateien/aufarbeitung/bilder-behr/SH100093.JPG

    Hier noch eine Detailansicht zum gleichen Fall von Tatjana Jenzen:

    http://data.querumer-forst.de/dateien/aufarbeitung/bilder-jenzen/102_4283.JPG

  4. Die nächsten beiden Bilder stammen ebenfalls von Herrn Behr und zeigen markierte, gefällte Bäume. Man darf gespannt sein, wie sich die „Biologin vor Ort“ deren Aufgabe die Begleitung der Abholzung war zu diesen Bildern stellen wird.

    http://data.querumer-forst.de/dateien/aufarbeitung/bilder-behr/SH100098.JPG

    Ein weiterer solcher Fall – fotographiert von Henning Jenzen:

    http://data.querumer-forst.de/dateien/aufarbeitung/bilder-jenzen/102_4286.JPG

    Markiert oder nicht war offenbar relativ egal – und angesichts der vielen bewohnten Höhlen die wir sogar von ausserhalb des Zauns nachweisen konnten fragt sich wirklich was da insgesamt auf dem Gelände abgelaufen ist. Falls da wirklich eine Biologin Aufsicht geführt hat frage ich mich wo die hingeguckt hat:

    http://data.querumer-forst.de/dateien/aufarbeitung/bilder-behr/SH100103.JPG

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